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Personal Digital Assistant, Microsoft

Ja, warum eigentlich nicht Windows 10?

Für mich stellt sich diese Frage nicht. Ich selbst nutze Windows 10 auf verschiedenen Geräten schon seit den ersten öffentlichen Insider Preview Versionen. Dennoch gibt es genügend Menschen die sich gegen Windows 10 aussprechen. Leider werden als Begründung meistens entweder altbackene Vorurteile zu Windows generell oder purer Nonsens angeführt. Beides ist nicht ganz so prickelnd.

Zeit also eine kleine Serie anzufangen um Windows 10 etwas näher zu betrachten und den einen oder anderen Tipp loszuwerden wie die Windows 10 Erfahrung nicht im Frust endet.

Unter anderem möchte ich folgende Themen ein klein wenig näher beleuchten,

  • Windows 10 installieren bzw. sauber installieren. Clean PC & Signature Edition
  • Anmeldenamen, Arten & Wege
  • Datenschutz in und mit Windows
  • Windows 10 Editionen
  • Microsoft’s Betriebssystem-Strategie
  • Windows Lifecycle
  • Windows auf allen Geräten
  • Q&A Anyone? Eure Fragen und meine Antworten.

But first let me tell you….
oder wieso und warum ich Windows nutze.

Als ich angefangen habe in die Welt der Computer einzutauchen waren grafische Oberflächen auf PCs eher ungewöhnlich. Und so machte ich meinen ersten Erfahrungen am PC im alter von 11 Jahren unter DOS. Grafisch wurde es bei mir dann Anfang der 90er mit Windows 3.00 und dann später Windows 3.11 for Workgroups. Schnell gefolgt von Windows NT und dann später 95 und 98.

Ungefähr zu dem Zeitpunkt fing ich dann an mich auch bei anderen Betriebssystemen umzusehen. Erst war es Linux mit der DLD 5.x (Deutsche Linux Distribution, später dann Suse Linux). Ein faszinierendes System dieses Linux und wenn man dann mal seine eigene kleine Variante mit Linux from Scratch erstellt hat und die Vorteile von Gentoo kennengelernt hat, ist man so richtig verliebt.

Nach dem verliebt sein kommt aber wie so oft die Realität. Und die sah bei mir so aus, das Linux sich ende der Neunziger und Anfang des neuen Jahrtausends einfach nicht als praktikabel im Alltag für mich erwies. Viel zu viele Dinge die nicht oder nur halb funktionierten. Hardware die nicht unterstützt wurde, zig Softwarealternativen die an die Funktionen der Vorbilder nicht heranreichte. Es war eine spannende Zeit aber gleichzeitig auch ein Graus.

Daher probierte ich, wie es ist mit OS X zu arbeiten. Schickes MacBook Pro gekauft und das Gefühl einfach wieder in Ruhe arbeiten zu können stellte sich ein. Durch den *NIX Unterbau gab es auch die Vorteile von Linux. Es hätte toll sein können, käme Apple nicht immer wieder auf die Idee besser zu wissen was man so braucht.

Um es kurz zu machen, ich hätte jederzeit auch mit Linux oder OS X produktiv arbeiten können. Habe dies auch über Jahre getan. Es ging aber sehr viel Zeit mit der Einrichtung und der Pflege der Systeme drauf. Und all zu oft ließen mich die Systeme genau dann im Stich wenn ich auf ein funktionierendes System angewiesen war.

Während dieser ganzen Zeit blieb ich Windows aus beruflichen Gründen nahe und mit Windows 7 fing ich auch wieder an komplett auf ein Betriebssystem von Microsoft zu bauen. Und ich bekam das was ich suchte. Ein stabiles System auf das ich bauen konnte.

Seit Windows 7 hat sich viel getan und Windows 10 ist die logische Konsequenz daraus. Für mich ist es das Betriebssystem mit dem ich auf allen Geräten am besten zurecht komme und arbeiten kann. Sei es auf Desktops, Servern oder auch dem Smartphone und Tablet.

Ja klar, Windows ist nicht das Non-Plus-Ultra der Betriebssysteme und sicher hat Microsoft in der Vergangenheit das eine oder andere verbockt. Aber es ermöglicht sehr vielen Leuten das was sie tun wollen zu erledigen. Oft sehr einfach und sehr zuverlässig.

Und was zu beachten ist um dies einfach und ohne Probleme zu erleben, darum soll es in meiner Artikelserie gehen.